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| Interview mit Swissmom und der Hebamme Gisela Burri |  | |  | | Das Geschäft mit den Baby`s |  | Zürich darf eine noch höhere Anzahl an Geburten stossen, als 2011 verzeichnet wurde. Die Spitäler und Geburtshäuser im Kanton haben auf entsprechende Anfrage exakt 16 094 Geburten gezählt, das sind fast 300 mehr als im Jahr zuvor.ätten 2011 einen kaum bewältigbaren Ansturm zu gewärtigen. Ein solcherblieb, wie die Zahlen zeigen, aus.äts- und im Triemlispital,aber auch im Limmattalspital, in der Klinik Im Park und im Horgener See-Spital war jeweils ein deutlicher Anstieg der Geburtenzahl zu verzeichnen, der sicherlich zumindest zum Teil auf den Kilchberger Abbau zurückzuführen ist.Weitere sechs Spitäler zeigen allesamt relativ stabil leicht ansteigende Zahlen. In fünf Fällen gingen dieWerte gegenüber dem Vorjahr im statistisch kaum relevanten Bereich zurück. Auch den drei Geburtshäusern gelang es – auf tieferem Niveau – den leichten Anstieg mitzutragen. Diese erhoffen sich nun für 2012 noch einmal mehr Geburten, fanden sie doch Aufnahme auf der Zürcher Spitalliste und verfügen somit über einen kantonalen Leistungsauftrag für Geburtshilfe ab der 37. Schwangerschaftswoche. Damit können sie ihre Tätigkeiten auch den Krankenkassen von Allgemeinversicherten und dem Kanton in Rechnung stellen, wodurch die finanziellen Hürden für einen Aufenthalt im Geburtshaus entfallen sollten. Doch bestehen in diesem Bereich zurzeit noch offene Fragen bezüglich des Basisfallpreises. Diesen legte der Kanton wie für die grosse Mehrheit der Akutspitäler provisorisch sei 9500 Franken fest. Dass sich die Versicherer und die Geburtshäuser demnächst gemeinsam auf einen Tarif einigen, wie sie dies eigentlich schon per Anfang Jahr hätten tun sollen, erscheint zurzeit sehr unwahrscheinlich. Zwar sind bis heute auch noch kaum solche Abmachungen zwischen Akutspitälern und Versicherern zustande gekommen, doch so weit voneinander entfernt wie bei den Geburtshäusern sind die beiden Verhandlungspartner sonst nirgends:Während Tarifsuisse, der grössten Einkaufsgesellschaft der rankenversicherer, ein Basisfallpreis von 9240 Franken vorschwebt, fordern die Geburtshäuser 12 241 Franken. Das ist sogar deutlich höher als der Tarif, den der Kanton nun für universitäre Medizin provisorisch festlegte. Damit ist zurzeit unklar, wer schliesslich für ine Behandlung im Geburtshaus für welchen Betrag aufkommen muss. Die Patientinnen haben dabei kaum etwas zu befürchten, für die Trägerschaften der Geburtshäuser könnte es aber bei der Deckung eines allfälligen Defizits teuer werden, wenn sie heute mit zu ohen Einnahmen rechnen.Weil in Geburtshäusern nur Fälle mit keinen oder mit wenigen Komplikationen zur Welt gebracht werden, lässt sich über den Schweregrad – neben dem Basispreis der zweite Faktor, durch den die Fallpauschale bestimmt ist – kaum eine finanziell attraktivere Rechnung stellen. Geld verdient nämlich unter anderem, wer das Wägen des Kinds gleich nachder Geburt nicht als exakte Wissenschaft versteht, sondern die Waage als Ausgangspunkt für seine Schätzung betrachtet. Kommt der chätzwert leicht unter 2 Kilogramm statt leicht darüber zu liegen, lässt sich rasch ein deutlich höherer Betrag in Rechnung stellen. Für ein 2000 Gramm schweres Neugeborenes, das keine gesundheitlichen Probleme hat, kann ein Spital mit dem provisorischen Zürcher Basisfallpreis gut 3600 Franken verrechnen, für dessen 1990 Gramm schweres Pendant dagegen über 14 400 Franken – das Vierfache. Der Grund liegt im unterschiedlich hohen Schweregrad der zwei Fälle, mit dem der Basisfallpreis multipliziert wird. Dieser Mechanismus führte etwa in Deutschland, wo das nun in der Schweiz eingeführte DRG-System in ähnlicher Art schon länger anwendung findet, nachweislich dazu, dass Werte, die als Grenze zwischen den Schweregradkategorien dienen, kaum mehr als Geburtsgewichte vorkommen. Aber auch sonst sind Gebärende in Spitälern gern gesehen. Es können zum Beispiel diverse kostenpflichtige Kurse angeboten werden wie etwa Still- oder Geburtsvorbereitungskurse. Vor einer Nierenoperation lassen sich keine derartigen Angebote an die Frau bringen. Und mit solchen Eingriffen sind auch keine positiven Nachrichten verbunden. «Kleine Diamanten» Unbestrittenermassen sind nämlich Geburten die einzigen Spitalaufenthalte, die positiv konnotiert sind. Das reifen die Spit der Startseite ihres Internetauftritts auf die Galerie mit Bildern der Neugeborenen verwiesen wird; bei der Privatklinik Bethanien werden diese gar zu «Little Diamonds». Auf einen solchen Imagetransfer möchte kaum eine Klinik verzichten. Das lässt sich auch daran erkennen, dass nur jene Spitalträgerschaften in ihren Kliniken keine Gebärsäle anbieten – so die Stadt Zürich im Waidspital oder eben das fusionierte See-Spital am Standort Kilchberg –, die über mehrere Institutionen im Portefeuille verfügen. Vor diesem Hintergrund ist nicht immer ganz klar, für wen die Neugeborenen«kleine Diamanten» sind.
Reto Scherrer
Wer gerne mit Superlativen hantiert,kann von einem Rekordjahr sprechen.
Alle andern haben in den Statistiken bis ins Jahr 1970 zur für den Kanton Zürich.
Kein Ansturm im Triemlispital und Universitäts Spital 2011.
Veräderung ist indes die Aufhebung der Gebärabteilung im Spital Sanitas in Kilchberg im Zusammenhang mit der Fusion mit dem Spital in Horgen. 2010 waren im Sanitas noch über 500 Geburten verzeichnet worden. Daher wurden Befürchtungen laut, umliegende Spitäler, primär Triemlispital,
Nr. 20 Neue Züricher Zeitung
Das gute Geschäft mit den «kleinen Diamanten»
2011 verzeichnet der Kanton Zürich so viele Neugeborene wie seit vierzig Jahren nicht mehr – für die Spitäler zahlt sich das aus.
Erneut sind im Kanton Zürich mehr Geburten zu verzeichnen als im Vorjahr. Fast 16 100 Neugeborene kamen 2011 zur Welt.
Das freut auch die Spitäler. |  | | Medienkonferenz Spitalplanung 2012 |  | Medienkonferenz zum Thema Zürcher Spitalliste 2012 vom 6.10.2011
Es referieren:
Regierungstart Dr. T. Heiniger
Leiter der Spitalplanung Dr. H.J. Lehmann
http://www.zh.ch/internet/de/aktuell/news/medienkonferenzen/2011/027.html
hier können Sie die Konferenz live miterleben. |  | | Hurra - wir sind auf der Spitalliste 2012 |  | Endlich ist es soweit - das Geburtshaus Zürcher Oberland ist auf der Spitalliste!
Für alle die sich mit uns freuen - lest doch den folgenden Artikel vom Zürcher Oberländer und/oder unser Medieninformation! |  | | Babyboom im Zürcher Oberland |  | Das Geburtshaus erlebt einen noch nie dagewesenen Kindersegen |  | | Leserbrief |  | Vor dem Wunsch-Kaiserschnitt das "Kleingedruckte" lesen |  | | Kaiserschnitt wird billiger |  | Nach Einführung der Fallpauschalen werden natürliche Geburten teurer |  | | Das Wochenbett der Zukunft: Chancen und Herausforderungen |  | http://zhaw.inx.ch/inxmail55/d?uc0cq00dpg0000b0d000dptq103
1. Winterthurer Hebammensymposium
Samstag, 29. Januar 2011, 9.30 bis 16.30 Uhr
ZHAW, Departement Gesundheit, Winterthur
Mit dem Thema „Das Wochenbett der Zukunft“ greifen wir ein Handlungsfeld auf, das derzeit im Umbruch steht. Die Frühentlassung der Wöchnerinnen in die ambulante Versorgung erfordert die Entwicklung neuer, interdisziplinär abgestimmter Organisationsmodelle.
Renommierte Expertinnen stellen aktuelle Ergebnisse aus Forschung und Praxis vor. Das Symposium bietet so einen Rahmen, neue Wege in der Wochenbettbetreuung auf dem aktuellen Stand der Forschung und des Wissens gemeinsam zu diskutieren.
Alle Referate werden simultan auf Deutsch, Französisch und Englisch übersetzt. |  | | Kaiserschnitte sind im Trend |  | |  | Geburt per Kaiserschnitt oder natürliche Entbindung:
Experten sind sich uneinig über die Gefahren.
(Bild: colourbox.com)
» Link zum Video 4.12.2008
Die Geburten per Kaiserschnitt haben auch letztes Jahr wieder zugenommen. Das zeigen die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik, die «10vor10» vorliegen. Der Hebammenverband schlägt deshalb Alarm.
Jedes dritte Baby in der Schweiz kommt per Kaiserschnitt zur Welt. In den letzten zehn Jahren stieg die Quote von 23 auf 32 Prozent gewachsen, wie die neusten Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigen.
«Erhöhte Gefahr für Infektionen»
Ein Kaiserschnitt sei nicht unproblematisch, sagen die Gegner. Rund jedes 30. Kaiserschnitt-Kind muss auf die Neugeborenen-Abteilung verlegt werden. «Die Hauptgefahr bei der Geburt ohne Wehen liegt darin, dass die Lungen des Kindes nicht vorbereitet sind. Sie sind noch voller Wasser», sagt Jean-Claude Fauchère, Leitender Arzt der Neonatologie am Universitätsspital Zürich.
Ausserdem bestehe eine erhöhte Gefahr von «Infektionen, Blasenentzündungen, Thrombosen und Embolien» für die Mutter, erklärt Gabriella Stocker, Leitende Ärztin am Triemlispital Zürich, gegenüber «10vor10».
Dem Schweizerischen Hebammenverband wird grundsätzlich viel zu schnell per Kaiserschnitt entbunden. «Das ist erstens viel zu teuer und gefährdet Mütter und Kinder», so der Verband.
«Wahlfreiheit der Frau»
Die Befürworter von Kaiserschnitten führen an, dass Kinder mit Wasser in den Lungen – wenn überhaupt - bisweilen nur für ein paar Stunden in den Brutkasten müssten. «Das ist weiter nicht schlimm», so Gynäkologe Michael Singer.
Er gibt zu bedenken: «Bei jeder 500. natürlichen Geburt kommt es zu Sauerstoff-Mangel beim Neugeborenen. Bei Kaiserschnitt geschieht das nicht.» Ausserdem plädieren die Befürworter dafür, dass sowohl gesellschaftlich wie medizinisch keine Wertung vorgenommen werde. «Es ist eine Wahlfreiheit der Frau», sagt Michael Singer.
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| | 1. Juni 2008 Geburtshausfest 15 Jahre Geburtshaus |  | | | Begrüssung durch Gisela Burri Geschäftsleitung |  | Anlässlich des 15. Geburtstags vom Geburtshaus Zürcher Oberland
Im Namen des Geburtshaus-Team`s begrüsse ich euch Kinder , Eltern, Geschwister und Grosseltern, - Gäste, Sponsoren, Presseleute, sowie alle jetzigen und ehemaligen Mitarbeiterinnen, Kolleginnen mit ihren Partnern und Kindern ganz herzlich heir auf unserem Hausberg dem Bachtel.
Mein Dank und Grüäzi geht auch an das fantastische OK-Team, an alle Helferinnen und Helfer, die heute hier sind, um es möglich zu machen, dass wir dieses Fest feiern können!
Schön diesen Geburtstag hier auf dem Bachtel hoch über den Oberlandgemeinden zu feiern mit dem offenen weiten Blick ins Glarner und Schwyzerländli, und hinunter auf den Zürichsee mit der schönen Stadt Rapperswil.
Ja, soweit unsre Blicke schweifen, soweit her kommen unsere Frauen nach Wald ins Geburtshaus. Es kommt vor, dass sie einen noch viel weiteren Weg auf sich nehmen um bei uns ihr Kind zur Welt zu bringen. Um nur ein paar dieser exotischen Destinationen zu nennen - Blicke ich in den Osten, erinnere ich mich an eine Mutter aus Davos, im Westen kommt mir die Erinnerung an eine Familie aus Biel, aus dem Süden reiste eine Frau aus dem Tessin zu uns, mein Blick in den Norden geht bis nach Berlin, eine Hochschwangere flog sogar aus Japan in den Geburtsurlaub nach Wald.
Wir haben Erfolg! Mit unserer Hebammengeburtshilfe, das dürfen wir ohne Überheblichkeit laut sagen.
Weit über 2000 betreute Frauen und Familien und bis heute 1850 Babys die wir an der Tösstalstrasse 30 im Geburtshaus willkommen heissen durften. Gut 800 davon schwammen aus dem Wasser im grossen Geburtspool uns entgegen!
Es ist nicht nur wunderschön heute in all die vielen strahlenden Kinderaugen zu schauen, es berührt mich auch tief, dass wir so viele bekannte Gesichter sehen dürfen. Mamis und Papis - und mit Jedem von euch verbindet uns ein tiefes Erlebnis. - Verbinden uns Geschichten!
Gemeinsam haben wir Unklarheiten geklärt, das gegenseitige Vertrauen konnte wachsen, wir haben zusammen gewartet – geatmet - getanzt und gestampft- wir haben im selben Zimmer geschwitzt - gelacht - erduldet- vielleicht auch geweint-dann aber sicher gefeiert und gegessen. Denn jede Geburt ist ein Fest !
Gemeinsam dürfen wir immer wieder erleben, wie reich wir beschenkt werden, wenn wir der Kraft der Natur vertrauen. Wir haben zusammen erfahren, wie wichtig es ist, wenn wir uns als Hebammen nur soviel wie nötig und so wenig wie möglich einmischen, um euch Frauen die Möglichkeit zu geben selbstbestimmt und im eigenen Rhythmus euer Kind zu gebären.
Noch nie in den vergangenen 15 Jahren mussten wir im Geburtshaus ein Kind sterben sehen. Das ist nicht nur der Verdienst einer sorgfälltigen Geburtshilfe, das ist auch eine Gnade!
Ein grosser Dank geht an all unsere 35 Hebammen die mit viel viel Herzblut, einem enormen Engangement und sehr professionell die Mütter, die Babys und Väter betreuen und durch eine präsente Achtsamkeit erkennen, wann eine Verlegung oder eine Überweisung von Mutter oder Kind in ein Spital nötig wird.
80% aller Frauen die bei uns gebären möchten, können bei uns bleiben. Nur 4-8 % davon brauchen einen Kaiserschnitt (30-50% sind es in der anderen medizinisch geprägten Gebärkultur! Spitäler)
Ihr Eltern die uns das Vertrauen schenken und JA sagen zur natürlichen Geburt ihr wisst wie reich belohnt wir wurden.
Unwiederbringliche Augenblicke, Kraft, Glück, Liebe, Freude, Stolz und Vertrauen das alles ist so wichtig für das Bonding zwischen Mutter und Kind. (und Vater.)
Unsere Gesellschaft braucht mutige Frauen die ihre Kinder gebären wollen!
Unsere Gesellschaft braucht Väter, die der Kraft der Frau und dem Lebenswillen ihrer Kinder vertrauen.
Unsere Gesellschaft braucht die Väter die das tiefe Glück miterleben wollen! Wenn nach vielen Stunden, langer Arbeit von Frau und Kind, dieses Kind geboren wird und uns mit seinen klaren wachen Augen anschaut - Tränen der Freude, der Ehrfurcht, das Glücks und des Stolzes in Dehmut vor dem Leben..
Das berührt uns für`s Leben. Das verbindet uns auch hier oben auf dem Bachtel an diesem wunderbaren Sonnatg dem1. Juni 2008.
Ich bedanke mich jetzt auch bei all den vielen Frauen die in den 15 vergangenen Jahren den Weg zu uns gefunden haben.
Ich bedanke mich, bei all den Köchinnen die während all den Jahren uns, und unsere Gäste mit der unverwechselbaren Kost genährt und verwöhnt haben.
Alle die das Geburtshaus- Essen kennen wissen wovon ich spreche!
Einschliessen in meinen Dank möchte ich auch all die Hausfeen die mit viel Liebe zum Detail das machen, was unser Haus eben auch ausmacht um sich wohl zu fühlen zum gebären.
Ich glaube man sagt dem Atmosphäre.
Zum Schluss bedanke ich mich bei all den vielen im Hintergrund wirkenden Mitarbeiterinnen. Sei es im Büro oder im Förderverein, auch die Beraterinnen und Berater, auch den Grafiker und Webmaster schliesse ich in diesen Dank mit ein.
Ich komme nun zum Schluss und begrüsse als unsere Gastredner;
Frau Yvonne Hänseler, sie ist 2 fache Geburtshaus-Mutter und Präsidentin das Fördervereins.
Dann als nächster Redner begrüsse ich Walther Honegger er ist 3 facher Geburtshaus- Vater und unser ehemalige sehr geschätzte Gemeindepräsident von Wald. Er war während seiner Amtszeit als wir vor 5 Jahren das 10 Jährige Jubiläum feierten in den Ferien- um so mehr freut es uns, dass er heute zu uns sprechen wird.
Walther Honegger hat uns in den politischen Belangen um die Anerkennung der Geburtshäuser immer wieder Wege geebnet, sei es bei Parteigenossen wo er ein gutes Wort, ein Lob oder Fakts für uns eingebracht hat, oder dass er unsere Kondome mit dem GH Logo bei wichtigem Besuch aus der Politik aufgelegt hat! (und die haben immer guten Anklang gefunden!)
At Last but not Least
zum Dessert, begrüsse ich unser Gastredner Herrn Regierungsrat Thomas Heiniger.
Auch er ist Vater und der höchste Vertreter der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich.
Es freut uns ganz besonders dass Sie Herr Heiniger sich an diesem heutigen Abstimmungssonntag die Zeit nehmen um zu uns zu kommen! Sie sind bekannt und geschätzt als dynamischer Mann und engagierter Politiker. Das haben sie auch mir bewiesen, als Sie damals im Februar nur 7 Stunden nach meinem Mitternachts-e-mail zusagten. Kurz und bündig: Ja ich komme auf den Bachtel am
1. Juni um eine Festrede zu halten! Ganz herzlichen Dank!
Mit der endlich erreichten Aufnahme der Geburtshäuser im KVG werden wir auf der kantonalen Ebene künftig mehr zusammen zu tun haben, um so mehr freut es uns, Sie heute persönlich kennen zulernen und werden gespannt ihren Worten hören.
Ich wünsche uns allen einen erlebnisreichen und unvergesslichen Tag mit vielen guten Begegnungen auf dem Bachtel.
Gebe das Wort nun weiter an Yvonne Hänseler der Fördervereins Präsidentin vom Geburtshaus Zürcher Oberland.. |  | | Rede zum 15. Geburtstag. Die Präsidentin des Fördervereins |  | Liebe Hebammen, liebe Geburtshausfamilien, liebe Gäste
Vor 15 Jahren habt Ihr Hebammen einen Grundstein gesetzt, und darauf einen Raum eröffnet, in dem die grössten Wunder dieser Erde geschehen dürfen. Wir Geburts-hauseltern erleben bei Euch etwas, das uns so stark verbindet, dass wir auch nach Jahren noch auf den Bachtel kommen, um gemeinsam den Geburtstag dieses Hau-ses zu feiern! Was ist es eigentlich, das uns so verbindet mit Euch und auch verbindet mit den anderen Geburtshauseltern?
Wenn ich jemanden treffe, die im Geburtshaus war, dann reicht ein Blick: wir wissen, mit was wir beschenkt wurden und dass es etwas ist, das wir miteinander teilen. Es ist dasselbe, das uns von denen trennt, die andere Erfahrungen machten. Obwohl: eine Geburt ist für alle überwältigend, eine Geburtshausgeburt aber ist noch etwas mehr.
Aber was ist es denn? Worin liegt das Geheimnis der Geburtshausmischung?
Ich glaube, es ist dies: Alles, was einem schützt und Halt gibt, eine Hülle, die man im normalen Leben braucht, muss man zu einem bestimmten Punkt während der Ge-burt ablegen können. Der Körper mit seiner Urkraft muss die Regie übernehmen kön-nen, es braucht in jeder Hinsicht die Öffnung hin zum sich Überlassen. Mein innerster Kern liegt bloss in dem Moment.
Welche Spur wird sich durch das Erlebnis der Geburt auf diesem verletzlichen, inners-ten Kern einprägen?
Durch eure behutsame, respektvolle und würdevolle Begleitung, die Liebe und die Demut darf sich auf diesem innersten Kern die Spur eintragen, die dafür vorgesehen ist, eine Spur voller Vertrauen in diese unglaubliche Kraft, die in uns steckt.
Ihr Hebammen schenkt uns damit etwas, das unermesslich ist: Würde und Unverletz-lichkeit im Moment des absoluten Bloss-Seins.
Nach und nach legen sich wieder schützende Schichten über diesen verletzlichen innersten Kern. Doch das gewonnene Vertrauen ins Leben und in unsere ureigene Kraft wirken auch durch diese Schichten, hindurch. Eure weise Begleitung während der Geburtsarbeit führt uns dann zum überwältigendste Moment unseres Elternseins: dann, wenn man das Baby gleich nach der Geburt bei sich haben darf und diesem Hormoncocktail frönen kann, den kein Labor jemals chemisch wird herstellen können und für das Bonding, den Beziehungsaufbau, so zentral ist.
Ja, ich weiss, diese Bilder kommen immer wieder in einem hoch und erfüllen einem mit Glückseeligkeit.
Habt Ihr sie vor Euch? Habt Ihr nochmals Lust?
Legt doch nochmals los, am besten gleich heute Abend und gebärt nächstes Jahr im Geburtshaus. Dieses wird euch wieder top durch die selbstbestimmte, natürliche Geburt begleiten. Neu aber ist, dass diese Leistungen ab nächstem Jahr von der Grundversicherung übernommen werden: Alles, auch das Wochenbett! Denn im neuen KVG sind die Geburtshäuser berechtigt, auf die kantonalen Spitallisten zu kommen und werden damit den Spitälern gleichgestellt. Damit wird auch von der Politik anerkannt, welche phantastischen Leistungen die Hebammen vollbringen, indem sie uns allen eine natürliche, liebevolle, angstfreie, geborgene und vertrauensvolle Geburt im Geburtshaus ermöglichen und uns während der so
wichtigen und präventiv unbezahlbaren ersten Zeit nach der Geburt im Geburtshaus begleiten und anweisen.
Wenn Ihr doch lieber einfach mal so ins Geburtshaus kommen möchtet, dann be-sucht doch einen unserer attraktiven Kurse dort, Ihr findet die Ausschreibungen auf unserer immer aktuellen Homepage.
Wir vom Förderverein sind glücklich, eine so phänomenale Institution unterstützen zu können. Wir haben, wie wohl alle Geburtshauseltern hier, auf unserem Kern eine ganz besondere Prägung.
Liebe Hebammen, ich habe die grosse Ehre, Euch heute diesen behauenen Stein zu überreichen, der die Kostbarkeit Eures Tuns versinnbildlicht: Die Öffnung, die Ihr uns ermöglicht habt, den Schutz, den Ihr unserem innersten Kern habt zukommen lassen, die einmalige Spur die unser Geburtserlebnis darauf hinterlassen hat. Diese Erfahrun-gen geben uns die Gewissheit, dass die Geburtshausmischung ein Lebensgeschenk, ein Geschenk für unsere Ewigkeit ist, so ewig, wie dieser besondere Stein. Er ist ein Werk des Künstlers Hans Zahn aus dem Toggenburg, der auch schon in unserem be-sonderen Geburtshaus war. Danke und Alles Gute zum 15 Geburtstag!
Yvonne Hänseler, Regula Spahn
zwei Mütter im Vorstand Förderverein
|  | | Gastredner Walter Honegger ein Vater aus Wald |  | Gschätzti Geburtshuuschinder, Eltere, Fründe und Gäste
Ich muss zugeben, dass ich mich schon ein wenig geschmeichelt gefühlt habe, als Gisela Burri mich anfragte, ob ich als Repräsentant der Gemeinde Wald, oder als Geburtshausvater ein paar Worte heute zu dieser grossen Festgemeinde richten würde.
Ich habe mich denn auch versichert, dass die amtierende Gemeindepräsidentin von Wald nichts dagegen einzuwenden hat – und so stehe ich heute zusammen mit Ihnen hier auf dem Bachtel und freue mich am Leben. Noch mehr freut es mich, dass auch meine 3 Töchter hier sein können, welche ihr Leben im Geburtshaus in Wald starten durften. Ein Lebensbeginn der 3 mal ganz verschieden war – und doch immer gleich; nämlich immer gut betreut von den verschiedenen Hebammen und dem Köchinnenteam, welche dies immer fürsorglich und professionell gemacht haben. Sie haben nicht einfach ihren Job verrichtet, sondern wir haben gespürt, dass es mehr ist, dass es eine Begleitung war, welche individuell auch Nähe zugelassen hat, feinfühlig und mit einer immerwährender Vertrautheit auf die Kräfte und die vorhandene Energie der Mutter und der kleinen Wesen – einfach fantastisch. Dass in diesem Haus vor allem die Frauen am Werk sind, diejenigen, die ein Kind auf die Welt bringen dürfen – und diejenigen die mithelfen, ist eine Tatsache und wir Männer können getrost zugeben, dass hier Frauenpower pur vorhanden ist und dass wir dabei fast zu Statisten werden, welche es sicherlich auch braucht aber welche hier keine tragende Rolle spielen – und dies ist auch gut so. Vielleicht liegt hier der Grund begraben, warum die von Männern beherrschte Politik in den letzten Jahren Mühe gehabt hat, die Schweizer Geburtshäuser voll zu unterstützen.
Bei unserem mittleren Mädchen, welches vor 5 ½ Jahren auf die Welt gekommen ist, waren wir denn auch zusätzlich froh, dass das Geburtshaus in unserer Wohngemeinde liegt, denn für eine weitere Fahrt in eine andere Gemeinde hätte die Zeit wohl kaum mehr gereicht. Überhaupt sind wir alle Walder glücklich und stolz, dass das Haus in unserer Gemeinde liegt. Auch wenn noch nicht alle Walderli hier auf die Welt gebracht werden, aber die Gemeinde profitiert stark vom guten Ruf, dieser Institution, das lokale Gewerbe profitiert und nicht zuletzt sind auch Familien sogar über die Wöchnerinnenzeit hinaus hängen geblieben.
Eigentlich ist das Geburtshaus Standort - Marketing pur für die Gemeinde Wald und dadurch wird das gute Image der Gemeinde noch weiter verbreitet. He ja, in welcher Gemeinde sonst kann man in das Bleichebad oder in das Hallenbad, in das Freibad, oder im Therapiebad, oder in einem der (öppä) 10 Naturweiher und gar im Geburtshaus baden gehen?
Es wäre schön, wenn das Geburtshaus in Wald bestehen bleiben dürfte und ich wünsche dem ganzen Team, dass es gelingen wird eine gute Lösung auch für die Zukunft zu finden. Vor all diesen sehr engagierten und couragierten Hebammen und Helferinnen des Walder Geburtshauses ziehe ich den Hut und wünsche ihnen weitere 1500 Kinder, welche in den nächsten Jahren in dieser schönen Umgebung ihren Lebensweg beginnen dürfen.
Und Gisela Burri wünsche ich speziell viel Kraft, welche sie sicherlich auch in Zukunft gut gebrauchen kann – und ich bin überzeugt, dass wenn sie einmal am Ziel angekommen ist, anschliessend eine politische Karriere in Bern folgen wird, nachdem sie jetzt bald alles
und alle Politiker in Bern überzeugt hat. – Die einzige Frage wäre dann noch zu lösen, für welche Partei sie antreten würde?
So möchte ich zum Schluss ihnen alle noch eine Frage stellen:
Wie unterscheidet sich ein Geburtshauskind von den Spitalkindern? Auf dieser Seite die 1500 Kinder - und irgendwo 1500 andere Kinder?
Ich glaube, es gibt kein Unterschied, der Unterschied liegt eher bei deren Eltern, oder noch viel mehr – bei den Müttern. Denn diese Mütter sind vielleicht etwas mutiger, vielleicht auch etwas traditioneller – oder vielleicht können sie mehr auf ihren Körper vertrauen und die vorhandenen Energien – oder vielleicht wollen sie auch weniger von der modernen Medizin und deren Machenschaften abhängig sein? – Jeder darf diese Frage für sich selber beantworten.
Ich möchte allen Müttern herzlich gratulieren für ihren Entscheid und wünsche ihnen, dass sie ihre Einstellung und Kraft ihren Kindern vom Geburtshaus Wald weiter geben – und so wird der Kreis wieder geschlossen und alle Geburtshäuser können auch in Zukunft bestehen bleiben!
Neben dem Sponsorenlaufbeitrag, den ich meinen Frauen versprochen habe, möchte ich jetzt Gisela noch ein symbolisches Präsent überreichen – ein kleines Lämpli für den Schlüsselanhänger, damit sie auch in Zukunft immer hell genug sieht.
Herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit
W. Honegger |  | | Die Festrede von Regierungsrat Thomas Heiniger |  | |  | 15. Geburtstag des Geburtshauses Wald
Sonntag, 1. Juni 2008
Bachtel
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Sehr geehrte Frau Burri
Liebe Hebammen
Liebe «im Geburtshaus Wald geborene Kinder und Jugendliche»
Liebe Gäste
Vor 15 Monaten konnte ich in Adliswil, damals noch in meiner Funktion als Gemeindeprä-sident, zwei hundertjährigen Zwillingsschwestern zum Geburtstag gratulieren. Zu Beginn dieses Jahres überbrachte ich, bereits in der Funktion als Gesundheitsdirektor des Kan-tons Zürich, einem noch äusserst rüstigen Herrn die Glückwünsche zum 100. Geburtstag.
Heute überbringe ich nun ganz herzlich einem «Haus» die Geburtstagswünsche. Es ist ein besonderes Haus. Es feiert zwar «erst» seinen 15. Geburtstag, hat aber während dieser Zeit schon für mehr als 1800 Geburtstage im wahrsten Sinne des Wortes gesorgt!
Ich weiss, dass Sie alle lange um die Stellung, die Sie nun dank der neuen KVG-Regelung wieder erhalten gekämpft haben - auch das sind ausgestandene Geburtswehen. Sie ha-ben mit Ausdauer die verdiente Zuversicht erhalten. Sie aber wissen auch, dass die Zür-cher Gesundheitsdirektion Ihnen, diesem Haus, stets grosses Wohlwollen entgegen ge-bracht hat und das Geburtshaus von Anfang an, bis zum abweichenden Entscheid des Bundes, auf der Spitalliste geführt hat. Ich freue mich, dass nun eben diese Zuversicht für die Zukunft angesagt ist.
06-01-2008 Geburtshaus Wald-2.doc Bitte Antwort mit Ref.-Nr.
Neben Ihnen als Hebammen waren es vor allem Sie als Mütter und Väter, welche für die Geburt der Kinder gesorgt haben. Am Schluss sind es ja immer Menschen, die für Men-schen sorgen.
Das Team des Geburtshauses Wald sorgte vor, während und nach diesem wohl wichtigs-ten Ereignis im Leben einer Familie dafür, dass dabei alles rund lief. Das Geburtshaus kümmert sich sozusagen als Coach um das Wohl des Kindes, der Mutter und natürlich auch des Vaters. Dieser ist zwar bei der Geburt unter Umständen nur Zuschauer, er ist aber vorher und nachher ein gefragter und wertvoller Mitstreiter - jeder natürlich auf seine Art.
Dem einen mag während der Geburt vielleicht einmal selbst schwindlig werden, so dass er die Aufmerksamkeit der Hebammen auf sich statt auf die werdende Mutter lenkt, dafür be-währt er sich dann nachher beim Windeln wechseln umso besser.
Ich habe bei der Vorbereitung des heutigen Grusswortes einen Blick in die Statistik 2007 des Geburtshauses geworfen und gestaunt: 131 Geburten, natürlich keine Kunstfehler, lediglich fünf Verlegungen des Kindes ins Spital nach der Geburt. Gefreut habe ich mich auch über die Ausstrahlung des Hauses in die ganze Schweiz und sogar über die Landes-grenzen hinaus.
Liebes Geburtshaus-Team: Sie arbeiten offensichtlich professionell, schätzen Ihre Patien-tinnen bestens ein und wissen ganz genau, wo Ihre Grenzen liegen und wann Sie ärztliche Unterstützung anfordern müssen. Dies die medizinische Seite, zu der ich schon einmal gratulieren darf.
Wenn ich die menschliche Seite anschaue, dann benötige ich für die Gratulation keine Sta-tistik. Ich habe heute gesehen, mit wie viel Elan und Begeisterung die vielen Familien von allen Seiten des Zürcher Oberlandes auf den Hausberg, den Bachtel, gewandert sind. Somit steht für mich ausser Zweifel, wie zufrieden Ihre Kundschaft mit den Leistungen des Geburtshauses ist.
Ich selber habe zwar nur den Kurzweg ab Orn unter die Füsse genommen. Angesichts der Superstimmung bereits auf dem Weg, habe ich mir aber überlegt, ob das Geburtshaus
Wald vor bald 25 Jahren wohl auch für unsere Familie in Frage gekommen wäre. Die ist natürlich sehr hypothetisch: Erstens gab es Ihr Haus damals noch nicht und zweitens gab es für meine drei Kinder nur die Option des Kaiserschnitts; wohlgemerkt aus medizini-schen Gründen – und nicht etwa um der vollen Agenda eines damals noch jungen Rechts-anwaltes oder eines vielbeschäftigten Frauenarztes gerecht zu werden. Wenn ich in die Runde sehe, dann merke ich auch, wie schnell die Zeit vergeht und realisiere, wie weit die eigenen Aufgaben und auch Freuden mit den kleinen Kindern zurückliegt. Mir ist aber auch klar, dass damit Werte fürs Leben gelegt werden, Familienbande, die halten.
Ich bin froh und mir erscheint es als sehr richtig, dass werdende Eltern heute die Wahl ha-ben, wie und wo sie ihre Kinder zur Welt bringen möchten. So wie jede Mutter, jeder Vater und jedes Kind unterschiedlich ist, so unterschiedlich ist die passende Form der Geburt. Für viele Familie ist die «Sicherheit» und Infrastruktur eines Spitals entscheidend, andere verstehen unter «Sicherheit» eher eine vertraute und persönliche Umgebung.
Für Sie überwog offensichtlich das Argument der persönlichen Umgebung und der ganz-heitlichen Betreuung, sonst wären Sie – teilweise 15 Jahre nach der Geburt ihres Kindes – heute nicht auf den Bachtel gekommen, um Ihre Verbundenheit mit dem Geburtshaus zu demonstrieren.
Mir als verantwortlichem Regierungsrat für die Gesundheit der Bevölkerung gefällt auch das Konzept der Geburtstagsfeier natürlich ganz besonders: Sie haben nicht einfach in einem freudlosen Gemeindesaal feiern wollen oder neben einem Parkplatz ein Festzelt mit lauter Musik und Grill aufgestellt. Sie sind gewandert und haben sich bewegt. Sogar am Ziel angekommen dominiert gerade bei Kindern auf dem Spielplatz die Bewegung.
Ein solcher Anlass passt somit auch hervorragend zu den Legislaturzielen des Regie-rungsrates. Er plant darin unter vielem anderem, Informationskampagnen für gesunden Lebensstil durchzuführen.
Zusammengefasst kann man sagen: Es ist wie in einem Gesundheitspräventionsprojekt - nur viel natürlicher und besser!
Liebe Gäste, es macht den Reiz des Berufes Gesundheitsdirektor aus, immer wieder an besonderen Veranstaltungen teilnehmen zu dürfen und die vielen schönen Facetten des Kantons Zürich kennenlernen zu dürfen. Die heutige Geburtstagsfeier gehört zweifellos zu diesen Anlässen. Sie steht für einen attraktiven und lebenswerten Kanton Zürich, einen Kanton Zürich mit engagierten Bewohnerinnen und Bewohnern, die zudem einen besonde-ren Bezug zum Kanton und zur Region haben, in der sie leben. Eine Art Heimat, Heimat-verbundenheit, eine Beziehung dorthin, wo man das Licht er Welt erblickt hat.
Somit darf ich im Namen des Regierungsrates nicht nur dem Geburtshaus Wald gratulie-ren, sondern auch allen, die heute auf den Bachtel gekommen sind.
Der Weg hier hinauf symbolisiert die Anstrengungen des Hauses auf dem Weg zur Aner-kennung und die Wehen der Geburt. Die Sonne, die heute scheint, steht auch da für den Erfolg mit Ihrem Haus und die Freude der Eltern mit den Kindern. Die Aussicht von hier oben zeigt uns die guten Perspektiven ^des Hauses in Zukunft dank engagierten Hebam-men und im neuen gesetzlichen Umfeld und zeigt uns auch die frohen Stunden, die eine Familie mit Kindern erwarten.
Geniessen Sie den Tag heute – und heute und vor allem auch in Zukunft Ihre Familie.
Dies alles gilt ungeachtet der Resultate der heutigen Abstimmung zum Gesundheitsartikel. Die Familie als Wert in sich steht weiterhin über wichtigen Abstimmungsergebnissen.
DANKE!
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| | Gemeinderat Wald Rede Rico Croci |  | «Drei Dinge sind aus dem Paradies geblieben: Sterne, Blumen und Kinder.» Dieser Satz stammt aus der Feder von Dante, dem berühmten Renaissance-Dichter aus Florenz.
Und Dante hätte heute Abend auf dem Bachtel wirklich das Paradies auf Erden: Rund herum grünt und blüht es, bald werden uns die Sterne leuchten und ganz hell strahlen die 1855 Kinder, die im Geburtshaus in Wald auf die Welt gekommen sind.
Seit 15 Jahren – liebes Geburtshaus-Team - umsorgt Ihr werdende Mütter, Väter und Geschwister. Ihr schafft eine ruhige und friedvolle Atmosphäre für das wichtigste Ereignis im Leben eines Menschen.
Paradiesische Momente konnte ich im Geburtshaus selbst erleben, als unser damals fünfjähriger Sohn seine kleine Schwester zum ersten Mal in den Armen hielt. Sein Glück und Stolz waren in diesem Moment riesig.
Ich selbst durfte meine kleine Schwester vor 39 Jahren nur durch eine Glaswand im Spital betrachten. Mundschutz und Übergwändli waren damals wichtiger als Blick.- und Körperkontakt.
Mundschutz und Übergwändli sind heute in der Regel passé. Alles ist besser geworden. Wirklich?
Wir leben schnell und hektischen Zeit. Alles soll nach Plan verlaufen und selbst Geburten werden bis auf die Minute genau terminiert. Mit Eurer Arbeit im Geburtshaus setzt ihr einen wichtigen Kontrapunkt: Ihr nehmt Euch Zeit. Ihr respektiert die Wünsche der Gebärenden, kurz, ihr unterstützt Eltern, die sich für eine natürliche Geburt entscheiden. Ihr begleitet die Mütter ruhig und einfühlsam durchs Wochenbett, schafft einen einzigartigen Start für die gewachsene Familie.
So erfolgreich die letzten 15 Jahre auch waren, einfach hattet Ihr es nicht: In der Geburtshaus-Chronik ist in Rot das Hin und Her mit den politischen Instanzen nach zu lesen.
Aufgenommen in die kantonale Spitalliste, Kostengutsprachen via Grundversicherung zu einem Tarif, der Euren Leistungen nicht gerecht wurde, Rekurs, Verankerung im KVG, dann Streichung von der Spitalliste, der Weg war lang und steil. Jetzt habt Ihr das Ziel erreicht: Seit dem 31. März sind die Geburtshäuser den Spitälern gleichgestellt.
Die Gemeinde Wald wünscht Euch weiterhin viele erfolgreiche Jahre und hofft natürlich sehr, dass Ihr Wald erhalten bleibt. Das Geburtshaus trägt zur Vielfalt in unserer Gemeinde bei. Manchmal verlegen junge Geburtshaus-Eltern ihren Wohnsitz nach Wald, weil es ihnen hier gefällt, weil sie sich hier wohl fühlen. Oder Geburtshaus-Eltern besuchen unser Dorf, zeigen ihren Kindern das Geburtshaus und geniessen die schöne Landschaft im Zürcher Oberland.
„Drei Ding sind Öis us em Paradies blibe: Stärn, Blueme, und Chind.“ Dä Satz stammt us de Fädere vom Dante, dä brüemti Dichter us dä Renaissance us Florenz. Und dä Dante het hüt Abig uf em Bachtel würklich s Paradies uf Erde. Rund ume grüents und blüets, bald chömed Sterne und lüchtet und ganz hell strahled die 1855 Chind, wo im Geburtshus uf d Wält cho sind.
Sit 15 Jahr – liebs Geburtshus Team – tünd Ihr die wärdende Mütter, Vätter und Gschwüschter umsorge. Ihr schaffed ä ruhigi und friedvolli Atmosphäre für s wichtigschti Ereignis im Läbe vom ene Mänsch.
Paradiesischi Momänt han au ich selber chöne im Geburtshuus erläbe, wo Öise damals 5 jährigi Sohn sini chlini Schwöschter zum erschte Mal in dä Arme ghalte hät. Siis Glück und siin Stolz sind in däm Moment riesig gsi.
Ich sälber ha mini chlini Schwöschter vor 39 Jahr nur duräne Glaswand im Spital därfe aaluege. Mundschutz und Übergwändli sind damals wichtiger gsi als Blick- und Körperkontakt. Alles isch besser gworde. Würkli?
Mir läbed innere schnälle und hektische Ziit. Alles söll nach Plan verlaufe und sälbscht Geburte werded bis uf d Minute genau terminiert. Mit Öiere Arbet im Geburtshuus setzed Ihr en wichtige Kontrapunkt. Ihr nämed Öi Ziit. Ihr respektiered d Wünsch vo de Gebärende, kurz, ihr unterstützed d Eltere, wo sich für ä ganz natürlichi Geburt entscheided. Ihr begleitet d Müettere ruhig und iifühlsam durchs Wochebett und schaffed en einzigartige Start für die gwachseni Familie.
So erfolgriich die letschte 15 Jahr au gsi sind, eifach händ er s nöt gha: In dä Geburtshuus-Chronik isch in Rot das Hii und Her mit dä politische Inschtanze naa-z-läse.
Uufgna i die kantonali Spitallischte, Kostenguetsprache via Grundversicherig zumenä Tarif, wo Öire Leischtige nie grächt wird, Rekurs, Verankerig im KVG, dänn Striichig vo dä Spitallischte, dä Wäg isch lang und schteil. Jetzt händ ihr äs erschts grosses Ziel erreicht. Sit dem 31. März sind Geburtshüser dä Spitäler gliichgschtellt.
D Gmeind Wald wünscht Öi no villi erfolgriichi Jahr. S Geburtshuus trait vill zur Vielfallt i Öisere Gmeind bii. Mängisch ziend jungi Geburtshuus-Eltere zu öis, einfach will si i dere Ziit Wald käne lerned und s ine bi öis gfallt und si sich wohl fühled. Oder sie bsueched öises Dorf, zeiged Irne Chind die schnöni Landschaft wo si gebore worde sind. Ganz eerlich, händ si das scho mal mit irem Spital gmacht?
Mir sind bsuners Stolz, dass mir Öi-i neue Geburtshuus-Fahne dörfed sponsere und hoffed – und da isch nöd miis Zitat – das sie no lang in Wald weeht... |  | | Den politischen Gipfel bezwungen |  | |  | Das Geburtshaus feierte - nicht nur sein Jubiläum. Auf dem Bachtel musste das Fest sein - schliesslich hatte das Geburtshaus politisch so gut wie einen Berg bestiegen: Pünktlich zu seinem 15-jährigen Bestehen wird es den Spitälern gleichgestellt.
Statt mit fünfzehn Kerzen feierte das Geburtshaus Zürcher Oberland mit fünfzehn Geburtstagskuchen sein
Jubiläum. Angeschnitten wurden die Kuchen gestern um 15 Uhr auf dem Bachtel - und zwar von fünfzehn
Kindern, die jeweils in einem der 15 Jahre im Geburtshaus Zürcher Oberland geboren waren.
Beim Jüngsten, das gerade ein paar Monate alt ist, musste Mami Hand anlegen. Ein schönes Sinnbild. Doch ist
das 15-jährige Bestehen Anlass genug, um ein grosses Fest mit über 1000 erwarteten Gästen und zahlreichen
Attraktionen durchzuführen?
Ende einer Ungerechtigkeit
«Wir haben allen Grund zum Feiern», betont OK-Präsidentin und Hebamme Gisela Burri. Das 15-jährige Bestehen des Geburtshauses ist jedoch eher eine schöne Nebensache.
Der wahre Grund ist ein politischer Erfolg, für den die Schweizer Geburtshäuser elf Jahre lang intensiv gekämpft
haben: Die Aufnahme der Geburtshäuser ins Krankenversicherungsgesetz (KVG). Bis anhin mussten Frauen,
die sich für eine möglichst natürliche Geburt im Geburtshaus entschieden, die Pensionstage während des
Wochenbetts je nach Kasse und Zusatzversicherung selbst bezahlen, während bei Frauen mit Wunsch-
Kaiserschnitt alles von der Grundversicherung abgedeckt war.
Dies wurde von Hebammen und werdenden Müttern als ungerechte Einschränkung der Wahlfreiheit empfunden.
Seit dem 1. April ist dies anders: Durch die Aufnahme ins KVG werden die Geburtshäuser künftig auf den
kantonalen Spitallisten erfasst und somit den Spitälern gleichgestellt.
Sinnbild für elfjährige Anlaufzeit
«Dieser politische Erfolg ist eine grosse Genugtuung für uns und freut uns sehr», sagt Gisela Burri. Sie ist nun
gespannt, welche Rahmenbedingungen die Interessengemeinschaft Geburtshäuser Schweiz aushandeln wird.
Auch Regierungsrat und Gesundheitsvorstand Thomas Heiniger zeigte sich in seiner Ansprache erfreut über die
gesetzliche Gleichstellung der Geburtshäuser. Dieser Entscheid sei ganz im Sinne der Legislaturziele des
Regierungsrats, die eine Förderung des gesunden Lebensstils beinhalten. Dass dieser Entscheid aus Bern so
lange auf sich warten liess, bedauert er. Der Aufstieg der Festbesucher auf den Bachtel sei ein Sinnbild für die
elfjährige Anlaufzeit, die das Geburtshaus habe in Kauf nehmen müssen, um endlich auf dem Gipfel
anzukommen.
Mirjam Schwaller © Copyright by ZO-Online - 02.06.2008
ZO-Online - Das Internetportal des Zürcher Oberlandes Seite 1 von 1
http://www.zo-online.ch/helpers/cms/printview.cfm?id=6605§ion=5 02.06.2008
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| | 1. Juni 2008 Geburtshausfest 15 Jahre Geburtshaus |  | | | Presseinformationen |  |
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Wunschgeburt für jeden Lifestyle, 9. Oktober 2009 (PDF, 365 KB) |
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"Adieu, und uf wiederluägä!" |
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"Den politischen Gipfel bezwungen: Geburtshaus feierte - nicht nur sein Jubiläum" 2. Juni 2008 (PDF, 21 KB) |
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"Mehr als 1800 Kinder in 15 Jahren", WAZ Nr. 4/2008, (PDF, 183 KB) |
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"Von grünen Wiesen zum Wohnquartier, Villa Nordeck", WAZ Nr. 2/2008, (PDF, 335 KB) |
 |
"Keine Angst vor der Hausgeburt", 30.Dezember 2007 (PDF, 234 KB) |
 |
"Gebären à la carte an der Goldküste", 4. Juni 2007 (PDF, 266 KB) |
 |
"Wir glauben an die Urkraft der Frauen", 9. Januar 2007 (PDF, 39 kB) |
 |
"Schwanger zu sein ist ja keine Krankheit", 8. Dezember 2006 (PDF, 1043 KB) |
 |
Von der Spitalliste gestrichen, März 2006 (PDF, 793 KB) |
| |
BILANZ: Frauenfirmen braucht das Land, März 2006 (PDF, 18 KB) |
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Amtsblatt des Kantons Zürich 3.6.05: Beschluss des Bundesrates, Spitalliste (PDF, 27 kB) |
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Saldo 27.10.2004: Schwangere werden bestraft (PDF, 474 kB) |
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Zehn Jahre Geburtshaus Zürcher Oberland (PDF, 280 kB) |
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Bei Kerzenlicht und Musik zur Welt kommen |

Kaiserschnitt in Schweizer Spitälern
29 Prozent aller Geburten
In den Schweizer Spitälern erfolgte im Jahre 2003 fast jede dritte Geburt durchKaiserschnitt. Wie eine Analyse des Bundesamtes für Statistik (BFS) zeigt, sind dieregionalen Unterschiede erheblich. In gewissen Regionen lässt sich jede zweite Frau perKaiserschnitt entbinden, in anderen Regionen hingegen wird weniger als eines von zehnKindern per Kaiserschnitt geboren. Auch von Spital zu Spital variiert der Anteil an Sectiogeburten zum Teil beträchtlich.
Gemäss der Medizinischen Statistik der Krankenhäuser begaben sich im Jahre 2003 rund 67'000 Frauen zum Gebären ins Spital. 29,2 Prozent von ihnen hatten einen Kaiserschnitt (2002: 27,5 Prozent, 2001: 26,3 Prozent). Im internationalen Vergleich übertrifft die Rate für das Jahr 2003 beispielsweise diejenige von Deutschland (25,5%) und gehört europaweit zu den höchsten.In bestimmten Regionen wird fast doppelt so oft ein Kaiserschnitt durchgeführt wie im schweizerischen Durchschnitt. So hatten beispielsweise in den Regionen Zollikerberg, Herrliberg und Küsnacht im Kanton Zürich vier von zehn Frauen einen Kaiserschnitt. In der Region Riedholz SO, in der Region Binningen BL, in der Region Schattdorf UR oder in der Region Stein AG war es sogar jede zweite Frau. Diesen stehen Regionen wie die Surselva oder das Puschlav GR gegenüber, in denen weniger als jedes zehnte Kind per Kaiserschnitt zur Welt gebracht wird.
Höheres Alter und längerer SpitalaufenthaltFrauen mit Kaiserschnittgeburt sind mit 31,4 Jahren im Durchschnitt eineinhalb Jahre älter als Frauen mit einer Spontangeburt. Auch bleiben Frauen nach Sectio durchschnittlich fast drei Tage länger im Spital, nämlich 8,6 Tage, im Vergleich zu den 5,8 Tagen der Frauen ohne Sectio. Die ambulanten Geburten wurden während der ganzen Analyse nicht berücksichtigt. Etwa ein Drittel der Frauen mit Kaiserschnitt kamen als Notfälle ins Spital.
Doppelt so teuer wie SpontangeburtenIm Weiteren wurde untersucht, ob privat- und halbprivat Versicherte eine höhere Kaiserschnittrate aufweisen. Ein solcher Zusammenhang konnte nur in den Kantonen Nidwalden, Basel-Stadt und Zürich festgestellt werden, nicht aber für die gesamte Schweiz. Der Anteil an Sectiogeburten war in den Privatspitälern mit 40 Prozent deutlich höher als in den öffentlichen Spitälern mit 26 Prozent. Die Kosten eines Kaiserschnittes ohne Komplikationen sind rund doppelt so hoch wie die einer Normalgeburt.Bundesamt für Statistik Pressemitteilung 12. August 2005mehr
Infos: http://www.statistik.admin.ch
17.08.2005, SHV/FSSF, Gerlinde Michel |  |
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| Interview mit Hebamme GiselaBurri |  | |
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